Der Fuhrpark ist eine Sammlung von Fahrzeugen und Wagen von Organisationen wie Behörden, Unternehmen, Zirkussen oder Militäreinheiten. Mit einem Fahrzeugpark sind diese Gemeinschaften nicht auf die Dienste von Spediteuren oder öffentlichen Verkehrsmitteln angewiesen. Die Fahrzeuge stehen unter einer Verwaltung und werden auf gleiche Weise verwaltet (Flottenmanagement). Fahrzeugpark und Fahrbereitschaft ergänzen sich. Die Fahrbereitschaft bezieht sich nicht nur auf die Anzahl der Fahrzeuge im Soforteinsatz im Fahrzeugpark, sondern auch auf die Anzahl der dafür bereitgestellten Fahrer (mit allfälligen Notdiensten).

Zusammensetzung der Fahrzeugflotte

Unter einem Fuhrpark versteht man die Gesamtheit aller Fahrzeuge eines Unternehmens. Dazu gehören neben Lkw und Pkw alle Fortbewegungsmittel, die im Lager des Unternehmens zum Einsatz kommen, wie zum Beispiel Gabelstapler. Der Fahrzeugpark wird zentral verwaltet und kann von verschiedenen Fahrern genutzt werden, sowohl vom Unternehmer selbst als auch von seinen Mitarbeitern.

Eine Fahrzeugflotte, die nicht wie geplant genutzt wird, wird als Ersatzflotte bezeichnet. Flottenintensive Unternehmen, insbesondere in der Vertriebslogistik, sind Speditionen, Liefer- und Charterdienste (Schienengüterverkehr wie Frachtflugzeuge, DB Cargo, Frachtschiffe) sowie Auto- oder Taxivermieter. Mit ihrer Hilfe macht der Fuhrpark einen erheblichen Anteil an der Gesamtbilanz aus. Auch in Parlamenten (Verkehrsdienst des Deutschen Bundestages), Militär (BwFuhrparkService, Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung), Polizei und Rettungsdiensten spielt die Flotte eine bedeutende Rolle.

Der Fahrzeugpark verursacht Kosten, nämlich Personalkosten (Fahrer, Disponenten), Steuern, Versicherungsprämien, Treibstoff und Wartungskosten. Aus wirtschaftlicher Sicht kann es daher sinnvoll sein, Autos nicht selbst anzuschaffen, sondern im Rahmen eines Leasings einen Fuhrpark zu organisieren. Dies ist nur dann untersagt, wenn aus strategischen Gründen Flottenbesitz erforderlich ist (z. B. beim Heer). Die notwendige Steigerung der Rentabilität des Fahrzeugparks resultiert aus seinen hohen Fixkosten, daher ist ein hoher Auslastungsgrad für viele Unternehmen obligatorisch. Hier ist es notwendig, das Transportausfallproblem zu optimieren.

Fuhrpark im Anlagevermögen

Das Anlagevermögen wird in verschiedene Kategorien eingeteilt: Hier wird zwischen beweglichen, unbeweglichen, abgenutzten und nicht abnutzbaren sowie materiellen und immateriellen Vermögenswerten unterschieden. Dies kann zu Unklarheiten in der Buchhaltung führen: Wo steht der Fahrzeugpark in der Buchhaltung?

Die Unterscheidung zwischen unbeweglichem und beweglichem Anlagevermögen ist relativ einfach. Das erste betrifft vor allem Immobilien, das zweite Büromöbel, Produktionsmaschinen und Fahrzeuge und damit auch den Fahrzeugpark. Fahrzeuge unterliegen einem Verschleiß, der in der Bilanz des Fahrzeugparks berücksichtigt wird. Bei Autos sind das sechs Jahre. Gleichzeitig ist eine Autoflotte ein materielles Gut: Die Flotte umfasst alle physischen Gegenstände, während immaterielle Güter aus Lizenzen, Patenten oder Beteiligungen bestehen.