Die Langzeitmiete ist eine Alternative zum Kauf, zur Finanzierung oder dem Leasing eines Autos und ist eine Sonderform der Autovermietung, die von fast allen Autovermietungen angeboten wird. Der Ablauf ist der gleiche wie bei einem Mietwagen. Der Kunde schließt einen Vertrag mit einer Autovermietung ab und holt das Auto an der Vermietstation ab. Ähnlich wie beim Leasing kauft der Vermieter bei einer Langzeitmiete ein Auto und stellt es dem Klienten gegen eine monatliche oder jährliche Mietgebühr zur Verfügung. Die Mindestmietdauer wird individuell ausgehandelt (ab einem Monat und mehr) und kann bis zu 24 Monate betragen. Wie beim Leasing wird bei langfristigen Mietverhältnissen der Restwert berücksichtigt, zu dem der Mieter das Auto nach Ablauf des Mietverhältnisses erwerben kann.

Vorteile der Langzeitmiete

Mit diesem Mietverhältnis erhalten Sie eine individuelle Fahrzeugausstattung wie beim Neuwagenkauf. Zugleich ist es möglich, das Auto häufiger gegen ein Neues auszutauschen. Mieter genießen finanzielle Flexibilität durch geringe monatliche Mietzahlungen und müssen keinen Restwert begleichen oder ein Reparaturrisiko eingehen. Kfz-Haftpflicht, Kfz-Steuer und Vollkaskoversicherung sind im Mietpreis enthalten. Im Schadensfall (z. B. Unfall, Diebstahl) übernimmt der Vermieter die Abwicklung, ebenso sind Transfer- und Kfz-Zulassungskosten im Mietpreis involviert. Der Fahrzeugbesitzer kommt für die Wartungs- und Reparaturkosten auf, ebenso sind Mobilitätsgarantien usw. oft im Mietpreis enthalten. Eine längerfristige Miete ist besonders für Unternehmen und Firmen geeignet, da sie mit einem monatlichen Festpreis für die gesamte Mietdauer kalkulieren können. Mietzahlungen werden vollständig als Betriebsausgaben abgezogen.

Nachteile der Langzeitmiete

Sie erwerben kein Eigentum an einem Auto (analog Leasing) und das Mietverhältnis ist erst ab 21 Jahren möglich. Die Langzeitmiete kann teurer sein als kaufen, finanzieren oder mieten. Möglich sind restriktive Mietbedingungen beispielsweise mit einem Kilometerlimit (wie beim Leasing). Mieter tragen eventuelle Reparaturkosten bei unsachgemäßem Gebrauch.

Beim längerfristigen Mietverhältnis wird Ihnen das Auto gegen eine monatliche Mietgebühr zur Verfügung gestellt. Der Vermieter bleibt Eigentümer und Sie erhalten ein befristetes Nutzungsrecht. Die Mietdauer beträgt 1 bis 12 Monate. Somit eignet sich diese Form der Mobilitätsfinanzierung besonders gut als kurz- bis mittelfristiger Absicherungsbedarf, etwa für Unternehmen mit starkem Saisongeschäft oder außergewöhnlich guten Auftragslagen.

Wenn ein Mieter ein neues Auto zulegt, kann er beispielsweise über die Eigenschaften des Autos mitbestimmen. Aufgrund der kurzen Vertragslaufzeiten kann der Mieter immer wieder einen anderen Neuwagen fahren, zudem lassen sich die Aufwände durch regelmäßige Zahlung sehr gut kalkulieren. Darüber hinaus sind viele Zusatzleistungen im Mietpreis enthalten. Dazu gehören beispielsweise Kfz-Steuer und -Versicherung sowie Annahmen über Reparaturkosten.